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Hallenbau

Eine Fahrzeughalle war bei der DLRG schon lange im Gespräch. Eine Umsetzung scheiterte jedoch nach dem Bezug des neuen Vereinsheims mehrere Jahre an der finanziellen Lage, denn der Kauf der Station musste erst einmal verkraftet werden. In den letzten Jahren konnten aber immer wieder Gelder zurückgelegt werden und so entschied die Jahreshauptversammlung im Jahr 2006 den Bau der Fahrzeughalle anzugehen. Bei Bezug der Station in der Braubachstraße war bereits ein Fundament gegossen worden, auf das die vorhandenen Garagen aus Bischofsheim umgesetzt werden konnten. Mehrere Container fanden ebenso auf dem Fundament Platz, um das Material der DLRG aufzunehmen. Diese optisch wenig einladende Kulisse gehört nun der Vergangenheit an. Die marode gewordenen Garagen und Container hätten über kurz oder lang zudem ersetzt werden müssen.


Im Herbst 2006 begannen die Arbeiten. Da bei der Erstellung des Fundaments 1998 vergessen wurde, die Stärke und die Streifenfundamente zu kennzeichnen, bzw. zu dokumentieren, wurde aufgrund der Vorgabe des Architekten ein Fundament rund um das alte Fundament erstellt, welches das Tragwerk der neuen Fahrzeughalle sicher aufnehmen konnte. Hierzu waren erhebliche Arbeiten notwendig, die mit einem Kleinbagger unterstützt wurden.


Nach längerem hin und her fand sich ein preiswerter Hallenbauer in Flensburg, der für die DLRG Maintal eine passgenaue Halle, bzw. Hallenunterkonstruktion aus verzinktem Stahl erstellen konnte. Im Baukastenprinzip wurden die notwendigen Teile produziert und angeliefert. Die Dachunterkonstruktion ist aus Holz, welches ein Holzlieferant aus der Region zurecht sägte und bereit stellte. Termingerecht wurde beides angeliefert.
Der Aufbau konnte beginnen und wurde durch mehrere freiwillige Helfer an mehreren Wochenenden in Angriff genommen und durchgeführt. Der Aufwand war enorm, zumal keiner der Aktiven jemals eine Halle in dieser Form errichtet hatte. Neben gründlicher Planung und den Vorgaben der Hallenbauers halfen vor allem Erfahrung derjenigen Aktiven, die selbst schon Bauerfahrung aus der Errichtung ihres Eigenheimes hatten.


Die tragenden Teile wurden innerhalb eines Wochenendes aufgebaut. Die Dachkonstruktion und die Eindeckung mit den Dachplatten wurde im Anschluss ausgeführt, zog sich allerdings etwas länger hin, da in luftiger Höhe nicht so viele Personen gleichzeitig agieren konnten. Auch hier verfeinerten sich die Methoden, je länger man daran arbeitete, so dass es am Ende immer schneller von der Hand ging. Die Erstellung der Brandschutzmauer und der anderen Mauerabschnitte erfolgte dann durch eine Fachfirma. Dies geschah zum einen aus Gewährleistungsgründen und zum anderen besitzt keiner der Aktiven, die mitgeholfen haben, genügend Erfahrung eine Mauer in der Größe schön und ordnungsgemäß anzulegen.


Es bleibt weiterhin einiges zu tun und einiges muss auch noch gekauft werden. Neben dem Mauerputz, dem Verschließen der Giebelseite wird noch mindestens ein Rolltor in Zukunft angeschafft werden müssen. Da die bestehenden Garagen überbaut wurden, bleibt für die Zukunft die Option, diese zu entfernen und komplett neue Tore an der Frontseite zu installieren. Auch wenn die Halle noch nicht komplett fertig ist, ist jedoch mit der Halle die Zeit der Provisorien, die Zeit der rostenden Container vorbei.