23.09.2018 Sonntag Vermisste Person am Badestrand – Was ist nun zu tun...?

Ausbildungsabend Wasserrettungsdienst BruMaNiHau übt den Ernstfall mit dem Planspiel „Wasserrettungsdienst“

Vermisstes Kind, männlich, 8 Jahre alt. Der Junge trägt eine grüne Badehose und wurde zuletzt auf einem Spielplatz in der Nähe des Liegeplatzes der Eltern gesehen. Der Spielplatz befindet sich auf dem Gelände eines Strandbades, die Familie wollte einen schönen Tag dort verbringen und nun dies...
Die aufgebrachten Eltern kommen zum Turm der Rettungsschwimmer der DLRG und schildern ihr Problem. Wie reagiert der Rettungsschwimmer, was muss er jetzt alles erfragen, welche Meldewege muss er einhalten, wie ist der korrekte Ablauf. 
Um solche Szenarien sicher und korrekt im wahren Leben abarbeiten zu können wurde ein Planspiel entwickelt, welches die Rettungsschwimmer, Wasserretter, Wachführer und Einsatzleiter auf solche Szenarien vorbereiten soll. Bei einem Planspiel können die verschiedensten Szenarien erspielt werden. Aus den Fehlern gelernt werden und dass vorgehen geübt werden. 
Am Ausbildungsabend Wasserrettungsdienst BruMaNiHau am vergangenen Mittwoch wurden einige Szenarien im Vereinsheim der DLRG Ortsgruppe Bruchköbel erspielt und ausgewertet. Die Teilnehmer erfreuten sich dem Spiel und man merkte die angespannte Lage bei einigen Helfern, welche nur durch das Spiel ausgelöst wurden. Die Szenarien liefen zeitgleich oder zeitversetzt bei dem Wachführer und seine Mannschaft auf. Diese musste dann schnellstmöglich handeln. Die Spieler wählten einmal ein Küsten- und einmal ein fließendes Gewässer für Ihr Planspiel aus, welches sie jeweils 60 Minuten bespielten. 
Die Nachbesprechung zeigt klar auf, dass man sich nicht auf alles vorbereiten kann und man unter Stress anders reagiert als ohne diesen. Wie man mit seiner Mannschaft / Kameraden kommunizieren sollte und wobei schnell Fehler während einer Kommunikation entstehen können.
Die Teilnehmer verließen erschöpft aber glücklich gegen 22 Uhr das Vereinsheim der Bruchköbler Kameraden.

Am 17.10.2018 findet der Besuch des Rettungstransporthubschraubers (RTH) Christoph 2 leider nicht statt. Der RTH steht momentan auf dem Flugplatz Langen. Dort ist ein Besuch mit einer größeren Gruppe leider nicht möglich. Das Ausbilderteam versucht eine geeignete Ersatzveranstaltung zu organisieren.

Kategorie(n)
Ausbildung, Einsatz, KatS, BruMaNiHau

Von: Marco Hiltscher

zurück zur News-Übersicht

E-Mail an Marco Hiltscher:


Eine Kopie der Nachricht an die eigene Adresse senden
captcha
Einfach die Zahlen-/Buchstabenkombination abtippen!
Wichtig: Gross- und Kleinschreibung beachten!
Ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen

* Pflichtfelder dürfen nicht leer gelassen werden